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Trotz ETS-2-Aufschub: Diese deutschen Städte und Regionen sind ab sofort von steigenden CO2-Preisen betroffen

● Aroundhome vergleicht Heizarten in Deutschland und identifiziert Städte mit dem
stärksten Sanierungsbedarf
● CO2-Preis für das Heizen mit Öl, Kohle und Gas steigt auf bis zu 65 EUR/Tonne
● Haushalte in Wilhelmshaven und Oldenburg mit höchstem Gasanteil in
Germany

Berlin, Januar 2026 – Der Start des neuen europäischen Emissionshandelssystems (ETS-2) wurde auf Anfang 2028 verschoben, aber eine spürbar höhere Kostenbelastung wird Hausbesitzer:innen bereits in diesem Jahr treffen. Mit dem Beginn von 2026 ist der CO2-Preis für das Heizen mit Öl, Kohle und Gas von 55 auf bis zu 65 EUR pro Tonne gestiegen. Aroundhome, die führende Vermittlungsplattform von Fachfirmen für Hausprojekte, hat die Heizarten in den 150 größten Städten in Deutschland untersucht und zeigt, in welchen Regionen besonders viele Haushalte betroffen sind.

Hier dominieren nach wie vor Öl- und Gasheizungen
Bundesweit werden durchschnittlich fast zwei Drittel der Gebäude nach wie vor mit Gas beheizt (63,7 Prozent). Besonders hoch ist der Anteil in Wilhelmshaven (94,7 Prozent), Oldenburg (93,1 Prozent), Delmenhorst (89,5 Prozent), Neuwied (87,1 Prozent) und Witten (84,9 Prozent), wo ein Großteil der Haushalte vom steigenden CO2-Preis betroffen sein wird. Auch in einwohnerstärkeren Städten wie Hannover (77,2 Prozent), Frankfurt am Main (75,4 Prozent), Düsseldorf (73,9 Prozent) und Köln (72,7 Prozent) liegt der Gasanteil deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Ölheizungen dagegen sorgen durchschnittlich in etwa jedem zehnten Haushalt für die Wärmezufuhr (10,3 Prozent). In Schwäbisch Gmünd mit 28,1 Prozent, Offenburg mit 26,4 Prozent und Bergheim mit 25,4 Prozent reicht der Anteil sogar bis zu mehr als einem Viertel der Gebäude.

Jannis Mischke, Experte für „Energieeffizientes Wohnen“ bei Aroundhome:Der Start von ETS-2 wurde zwar verschoben, aber Hausbesitzer:innen sollten sich trotzdem nicht in Sicherheit wiegen, da für viele die Kosten bereits heute steigen. Die Preiserhöhung mag im ersten Moment überschaubar klingen, kann je nach Energieeffizienz aber schnell auf einen dreistelligen Betrag anwachsen. Wer jetzt nicht handelt, riskiert langfristig spürbar höhere Heiz- und Betriebskosten. Energetische Sanierungen sind daher kein optionales Zukunftsthema, sondern der einzige nachhaltige Weg, um Kosten dauerhaft zu senken – auch dann, wenn die Preise perspektivisch noch weiter steigen. Insbesondere Lösungen wie Wärmepumpen oder Solarthermie machen unabhängiger von fossilen Energien, schützen vor steigenden Abgaben und erhöhen dabei auch den Wert der Immobilie erheblich. Eigentümer:innen sollten sich spätestens jetzt zu passenden Förderprogrammen informieren. Energetische Sanierungen werden mit staatlichen Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt.

Die gesamte Untersuchung finden Sie unter folgendem Link:

https://www.datawrapper.de/_/ZRVKe/

Über Jannis Mischke
Jannis Mischke ist seit mehr als zwei Jahren Senior Category Manager für „Energieeffizientes Wohnen“ bei Aroundhome. Er hilft Hauseigentümer:innen, die richtigen Fachfirmen für ihr Projekt zu finden, etwa bei der Energieberatung oder bei ihrer Solaranlage.

Über Aroundhome:
Aroundhome ist eine unabhängige Plattform, die Hauseigentümer:innen dabei hilft, die passenden Fachfirmen für ihre Hausprojekte zu finden. Von neuen Fenstern bis zur Solaranlage, von der Küche bis zum Treppenlift. Mit unserem Team von 250 Mitarbeitenden, umfassenden Informationen und einer bedürfnisorientierten Beratung helfen wir täglich tausenden Hauseigentümer:innen dabei, die passende Fachfirma zu finden und ihr Hausprojekt erfolgreich umzusetzen. So unterstützen wir sie auf dem Weg, ihre Immobilie in ein modernes, zukunftssicheres Zuhause mit nachhaltigem Wert zu verwandeln.

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